 |
Unser gesellschaftlicher Anspruch
In einer Zeit,
 in der der Mangel an bezahlter Arbeit mit einer "Fordern und Fördern"-
Kampagne und Instrumenten wie "Profiling" oder "Faulenzer-Jagd"
verdeckt werden soll,
 in der vom Einzelnen "lebenslanges Lernen" erwartet bzw. gefordert wird,
ohne dass ausreichend geeignete Rahmenbedingungen dafür geschaffen
werden,
 in der Menschen, die dem vorgegebenen Tempo und den allgemeinen
Anforderungen der sogenannten Normalität nicht entsprechen können
oder wollen, zu "Verlierern" abgestempelt und isoliert werden,
bieten wir mit unserer Arbeit einen sozialen Raum,
 in
dem der positive wie auch problematische Zusammenhang von Arbeiten
und Leben immer wieder betont und beleuchtet wird,
 in
dem Selbst-Besinnung unterstützt und gefördert wird,
 in
dem die Selbsthilfe des Einzelnen und die Vernetzung von Gleichgesinnten
gestärkt werden.
Wir schaffen einen Ort, an dem Einsichten, Ansichten und Einstellungen zu
Wort kommen (dürfen), die im Hauptstrom der Zeit verloren zu gehen drohen.
Das bisher Vernachlässigte (Unterlegene, Verdrängte) - das "Eigentliche" - soll
und muss endlich mehr Beachtung finden und einbezogen werden in die
Überlegungen zur persönlichen Zukunftsgestaltung. Andernfalls werden allzu
oft unbewusst Wiederholung und angst-bestimmtes Leben fortgeschrieben.
Über die bestehenden Institutionen und Vermittlungsagenturen hinaus, die
dafür sorgen, dass die Menschen (als Arbeitskräfte) sich der allgemeinen
wirtschaftlichen Entwicklung besser anpassen können, befragen wir die
Imperative der gesellschaftlichen Entwicklung (wie Flexibilität, Mobilität
und
Zeitdruck) kritisch und stärken vor dem Hintergrund dieses Blicks auf die
Gesellschaft Menschen auf ihrem individuellen (beruflichen)
Lebensweg.
zurück

| |


|